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Von austauschbar zu unverzichtbar: Warum Personal Branding eine einmalige Chance ist

Unsere Berufswelt entwickelt sich seit Jahren unter dem Credo: "Jeder ist austauschbar". Der Grund dafür ist ziemlich einfach: Menschen sind keine Maschinen. Sie können krank sein, man kann sich mit Personen zerstreiten, sie können abgeworben werden. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist der Mensch im Job ein Risikofaktor, denn er verhält sich nicht nach statistischen Schätzungen, sondern macht auch einfach mal, was er gerade will. Während sich Produktionsabläufe planen, logistische Herausforderungen beheben und Engpässe kalkulieren lassen, ist der Mensch eine unberechenbare Schwachstelle.

Aus dieser Erkenntnis erwuchs der Wille, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass sie nicht vom Menschen abhängen. Allrounder waren im Business gern gesehen, Springer wurden eingesetzt, Arbeitsplätze entpersonalisiert, Vertreter gewählt und Chefs betonten es immer wieder gern: Jeder ist austauschbar. Wenn du gehst, kommt jemand anderes. Wir sind nicht auf dich als Personal angewiesen.

Standard vs. Persönlichkeit

Unternehmen wuchsen, Ländergrenzen verschwammen und mit der Entpersonalisierung ging ein anderer Trend Hand in Hand: die Standardisierung. Nach dreimal klingeln bitte den Hörer abheben. Bitte den Kunden nach fünf Minuten im Laden ansprechen. Bitte, sobald der Kunde das Hotel betritt, seine Koffer übernehmen und in sein Zimmer bringen. Die Kombination aus Entpersonalisierung und Standardisierung schaffte Überblick und Klarheit. Menschen nahmen sich zurück. Führungskräfte und Geschäftsführer gaben Leistung den Vortritt.

Personal Branding, ein ganz neuer Marketingansatz, arbeitet diesen Entwicklungen komplett entgegen. Ein Grundgedanke des Personal Brandings ist, dass Menschen von Menschen kaufen und dem geben viele Probleme, die sich aus Entpersonalisierung und Standardisierung ergeben, recht. Ein Beispiel dazu: Warum gehen wir zu dem einen Zahnarzt? Weil er der beste ist? Der günstigste? Weil er nur um die Ecke ist? Eher nicht. Wir gehen zu einem bestimmten Zahnarzt, weil wir ihn kennen, weil wir ihn mögen, weil wir ihm vertrauen. Wir können gar nicht einschätzen, ob er der beste ist. Und dass er seine Praxis nur eine Straße weiter hat, reicht auch nur für den ersten Besuch als Argument. Wenn wir merken, dass wir mit ihm nicht können, werden wir wechseln. Punkt.

Menschlichkeit verkauft

Dieses Beispiel lässt sich in jeden Bereich übertragen, wo Menschen auf Menschen im Job treffen. Wir fahren länger, wir kaufen mehr, wir kommen öfter, wenn wir es mit Menschen zu tun haben, die uns sympathisch sind. Das heißt, dass zwar das, was Menschen tun, austauschbar ist, aber nicht derjenige, der es tut. Übertragen auf Geschäftsführer und Führungskräfte bedeutet das Folgendes: Persönlichkeit verkauft. Der Mensch tritt als eigene Marke auf. Wer sich nicht hinter seiner Leistung versteckt, ist in der Lage, bessere Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Wer dazu steht, wer und wie er ist, ist authentisch und glaubwürdig. Führungskräfte, die sich ihren Mitarbeitern zeigen, wie sie sind, verströmen Klarheit, es kommt zu weniger Missverständnissen. Außerdem verhilft Personal Branding dazu, das eigene Standing im Unternehmen zu verbessern und zu schärfen.

Voraussetzung für erfolgreiches Personal Branding ist, dass wir hinter dem stehen, was wir tun. Sobald wir nämlich aus dem Schatten treten, kann es sein, dass wir abgelehnt werden. Das ist auch häufig ein Grund dafür, warum wir uns diesen Schritt nicht zumuten und lieber umgänglich und "social" statt schwierig sind. Darin liegt aber nicht nur die Gefahr der Ablehnung, darin liegt auch der Gewinn des Angenommenseins. Denn ein Geschäftsführer, der klar sagt, wofür er steht und das auch konsequent durchzieht, stößt zwar manche ab, er zieht dafür aber andere an - nämlich genau die, mit denen er dann auf einer Wellenlänge ist. Die, mit denen er dann über Jahre Geschäftsbeziehungen pflegt.

Wie werde ich eine Personal Brand?

Eine Personal Brand ist nicht austauschbar, sie ist unverzichtbar. Diese Erkenntnis kann im Berufsalltag von großen Nutzen sein, denn sie hebt uns ab von unseren Mitbewerbern und deren Reputation.

Wer diesen Weg gehen möchte, der muss sich selbst erst mal kennenlernen: Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Warum ist mir das wichtig? Wo will ich hin? Denn jeder Schritt im eigenen Leben hat Einzug in unsere Identität gehalten. Diese Fragen beantwortet man am besten mit einem erfahrenen Positionierer, der nicht nur Marketingwissen, sondern auch tief greifende Psychologie- und Menschenkenntnisse hat.
Personal Branding ist kein Selbstläufer, sondern eine Haltung und langfristige Strategie, um Beziehungen aufzubauen. Denn wer sich damit auseinandersetzt, möchte auch im Gedächtnis der anderen bleiben. Je klarer das eigene Bild von Status quo und Ziel ist, desto klarer wird die Positionierung und desto effizienter kann der Weg gegangen werden. Wer aus dem Schatten tritt und seinen Talenten, Erfahrungen und Fähigkeiten vertraut, für den ist Personal Branding eine Erfolgschance.
Ben Schulz
Ben Schulz
Datum: Donnerstag, 14. Juli 2016 12:46:16
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