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Was bei DSL-Anbietern beachtet werden sollte und welcher Internet-Vertrag wirklich zu einem passt

DSL-Anbieter ködern mit immer verlockenderen Angeboten. Vermeintliche Schnäppchen können sich aber hinterher als falscher Fünfziger entpuppen. Bei der Auswahl des Internet-Vertrages gibt es also einiges zu bedenken.

Bei einer Flatrate auf ein begrenztes Volumen achten

Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, ob im gewünschten DSL-Tarif eine Datendrosselung enthalten ist. Eine solche Beschränkung führt dazu, dass der Provider die Surfgeschwindigkeit reduziert, sobald ein festgesetztes monatliches Datenvolumen aufgebraucht ist.

Die Nutzung des Tarifs wird folglich deutlich eingeschränkt. Um das Schneckentempo-Surfen am Ende des Monats zu vermeiden, sollten solche Angebote gar nicht erst in Betracht gezogen werden.

Die meisten DSL-Tarife sind heutzutage wahre Alleskönner. In den All-in-one-Paketen sind zumeist Internet-, Telefon- und Fernsehanschluss enthalten. Gerade jüngere Leute verzichten immer häufiger auf einen Festnetzanschluss. In diesem Fall sollten Angebote ohne Telefon-Flat in die engere Auswahl kommen, rät das Preisvergleichsportal preis24.

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Auf den Datenverbrauch achten

Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des DSL-Anbieters ist selbstverständlich der individuelle Datentransfer des Nutzers. Sofern regelmäßig Filme und Serien online per Stream angesehen werden, ist eine DSL2000-Leitung mit offiziell zwei Megabit pro Sekunde ungeeignet. In diesem Fall wäre mindestens eine Leitung mit 16 MBit pro Sekunde ratsam, das DSL16000. Für Nutzer, die nur E-Mails schreiben, Nachrichten lesen oder chatten möchten, sollte die abgespeckte Datenverbindung in der Regel aber reichen.

Oft wird für eine 16Mbit-Leitung bezahlt, obwohl diese letztlich nicht ordentlich in Anspruch genommen werden kann - die reale bliebt hinter der versprochenen Geschwindigkeit zurück. Ob sich der Anbieter an das vertraglich zugesicherte Datenvolumen hält, kann auf Seiten wie www.wieistmeineip.de oder www.speedtest.net ermittelt werden. Bei groben Abweichungen ist auch eine außerordentliche Kündigung möglich.

Laufzeit und Kündigungsfrist bei DSL-Anbietern

Üblich sind bei DSL-Anschlüssen meist noch die obligatorischen 24 Monate Vertragslaufzeit. Innerhalb dieser Zeitspanne ist der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nur schwer möglich.

Wichtig ist es, den Vertrag fristgerecht zu kündigen, sonst verlängert er sich in der Regel automatisch um 12 Monate. Doch auch unter den DSL-Tarifen gibt es Angebote mit deutlich kürzerer Laufzeit. Im Idealfall kann monatlich oder gar noch kurzfristiger gekündigt werden.

Vorsicht vor Zusatzkosten: Vor der endgültigen Entscheidung für einen DSL-Tarif sollte unbedingt das Kleingedruckte gelesen werden. Bei manchen Angeboten können sich unnötige Zusatzleistungen verstecken, die zunächst kostenlos sind, aber sofern sie nach Ablauf einer gewissen Frist nicht gekündigt werden, weitere Kosten verursachen können. Ein vermeintliches Top-Angebot kann auf diese Weise schnell zu einem unerwünschten Klotz am Bein werden, wenn sich beispielsweise die Grundgebühr nach den ersten Monaten verdoppelt.
Der genaue Preisvergleich ist gefragt, bevor man sich an einen Anbieter bindet, der aber letztlich am Nutzungsort nicht das bietet, was eigentlich benötigt wird. Preis und Umfang des Pakets sowie die Modalitäten der Vertragsbindung können sonst zu bösen Überraschungen führen.
Datum: Donnerstag, 4. Mai 2017 14:18:29
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