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Gegen die Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung wird wegen Betrugs ermittelt

Die Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung soll viele Anleger geprellt haben, berichtet wird von bis zu knapp 50 Millionen verschwundenen Euro. Nachdem nun Staatsanwaltschaft und Insolvenzverwalter tätig sind und eine erste Gläubigerversammlung stattgefunden hat, müssen sich betrogene Verbraucher weiter in Geduld üben. Eine Anwaltskanzlei informiert in einem Mandantenbrief über den aktuellen Stand des Insolvenzverfahrens.

Der graue Kapitalmarkt hat wieder zugeschlagen

Auf den ersten Blick schien das Geschäftsmodell der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung eine seriöse und lukrative Sache zu sein. Schließlich genießen Goldanlagen gerade in wirtschaftlich unsichereren Zeiten immer noch einen guten Ruf. Die BWF hat Anlegern Gold verkauft, dieses aber einbehalten, um über einen festgelegten Zeitraum selbst weiter damit handeln zu können. Nach Ende der Laufzeit sollten die Investoren von einem vereinbarten, deutlich höheren Kurs für den Rückkauf des Goldes durch die BWF profitieren können. Im Prinzip ist dies aber ein Banken vorbehaltenes Einlagengeschäft, die Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung hatte aber keine entsprechende Zulassung durch die BaFin. Verschiedene Behörden ermitteln noch, gegen einzelne Verantwortliche wurden bereits Haftbefehle vollstreckt.

Betrogene Anleger mussten nach Einleitung des Insolvenzverfahrens ihre Ansprüche form- und fristgerecht geltend machen, um bei der Verwertung des Vermögens der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung berücksichtigt zu werden. Um sich nicht wehrlos mit einer wie auch immer ausfallenden Quote nach Abzug sämtlicher Kosten zufriedengeben zu müssen, haben Anwälte wie RA Dr. Thomas Pforr ihren Mandanten dringend empfohlen, zusätzlich ihre Eigentumsrechte an dem hinterlegten physischen Gold als Absonderungsrecht auf Herausgabe des Goldes anzumelden.

Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung: Verlauf des Insolvenzverfahrens

Hintergrund dieser Empfehlung ist, dass die Wahrnehmung der Einzelinteressen jedes Anlegers nicht zu den Aufgaben des Insolvenzverwalters gehört. Dieser hat die Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung abzuwickeln und deren Vermögenswerte zu ermitteln, zu sichern und zu verwerten. Außerdem muss sich der Anleger selbst um die Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber Dritten wie u. a. Mitarbeitern der BWF-Stiftung bemühen, wenn etwa seine Ansprüche nicht zu
100 Prozent aus der Insolvenzmasse befriedigt werden konnten.

Die Kanzlei Pforr Rechtsanwälte & Kollegen hat ihre Mandanten dergestalt schon vor der Gläubigerversammlung vertreten, als dass sie in Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter mit Nachdruck die Prüfung der Eigentumsrechte mit anschließender Herausgabe des physischen Goldes gefordert hat. Zwar hat der Insolvenzverwalter eher ablehnend reagiert; da die Rechtslage aber keineswegs klar ist, will er für die Bewertung der Eigentumsfragen und der daraus resultierenden Herausgabeansprüche eine gutachterliche Beratung durch einen Universitätsprofessor in Anspruch nehmen. Sollte sich die Insolvenzverwaltung jedoch daraufhin weiter einer außergerichtlich durchgeführten Herausgabe beziehungsweise vergleichsweisen Einigung verweigern, rät RA Dr. Thomas Pforr zur Erhebung einer entsprechenden Klage vor Gericht, zumal dies nach bisherigen Erkenntnissen die einzige Chance für Anleger überhaupt ist, zu 100 Prozent befriedigt zu werden. Denn die bisher sichergestellten Gold- und Vermögensbestände von circa 15 Millionen Euro reichen nicht aus, alle Forderungen vollständig aus der Insolvenzmasse zu erfüllen.

Über den Verbleib von weiterem Vermögen wird noch ermittelt

Zwar gibt es Anhaltspunkte, dass möglicherweise noch weitere 30 bis
35 Millionen Euro an Vermögenswerten ermittelt und verwertet werden können. Doch sind es eben bisher nur Vermutungen und noch keine tragfähigen Erkenntnisse. Die diesbezüglichen Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern noch an, in diesem Zuge müssen auch noch mehrere Hundert Ordner Aktenmaterial gescannt und gesichtet werden. Mit Ausschüttungen aus der Insolvenzmasse ist vor Ablauf des ersten Quartals 2016 nicht zu rechnen.
Im Fall der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung geht die Staatsanwaltschaft vorläufig von gewerbsmäßigem Betrug aus. Für Mandanten der Kanzlei Pforr Rechtsanwälte & Kollegen und andere betroffene Anleger heißt es weiterhin, möglichst alle Rechtsmittel bis hin zur Forderung von Schadenersatz auszuschöpfen.
Gegen die Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung wird wegen Betrugs ermittelt
Rechtsanwalt Dr. iur. Thomas Pforr
Rechtsanwaltskanzlei Pforr
Rechtswanwaltskanzlei Pforr
Datum: Mittwoch, 30. September 2015 13:48:51
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